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Meine Immobilie im Alter: Wohnen mit Freude oder langsam eine Last?

Gerade spielen die Kinder noch im Garten, dann dreht man sich einmal um und plötzlich sind sie ausgezogen. So ergeht es vielen Immobilienbesitzern im Laufe ihres Lebens. Wenn sie dann die 60 überschritten haben, macht ihnen nicht mehr nur die Leere innerhalb der eigenen vier Wände zu schaffen. Zusätzlich birgt der ehemals komfortable Heimathafen nun immer mehr Beschwerlichkeiten wie Treppen, Schwellen, die Pflege des Gartens etc. und notwendige Reparaturen belasten nicht nur das Kreuz – wenn sie überhaupt in Eigenregie gehändelt werden können – sondern auch den Geldbeutel. Damit kommen schließlich die Wünsche, das Leben noch in vollen Zügen genießen zu wollen, deutlich zu kurz.

„Wenn wir in Rente sind, wollen wir uns noch mal die Welt ansehen.“

Doch wenn der Plan dann steht, schießen die anstehenden Instandhaltungskosten quer. Zudem hält auch die Aussicht, das nun viel zu große Haus über eine längere Zeit unbeaufsichtigt lassen zu müssen, davon ab, die erhofften Reisen anzutreten. Und wer möchte schon immer die Nachbarn bitten, den Garten zu wässern oder Schnee zu schippen sowie zu streuen?

Vor diesem Hintergrund stellt sich dann irgendwann die drängende Frage: „Wie wollen wir unseren Lebensabend gestalten? Bleiben wir in unserem Haus? Welche Alternativen haben wir?“

Die Qual der Wahl: Bewohnen? Vermieten? Verkaufen?

  1. Wollen Sie trotz allem weiterhin in Ihrem gewohnten Zuhause leben, bedenken Sie bitte nicht nur, dass wahrscheinlich ein altersgerechter Umbau vonnöten sein wird, der Ihnen das Leben daheim erleichtert. Ist das technisch machbar und finanziell für Sie zu tragen?
  2. Wenn Sie vermieten, behalten Sie Ihr Eigentum und bleiben weiter für den Zustand Ihres Hauses verantwortlich. Ist Ihnen das kräftemäßig möglich? Wollen Sie sich mit eventuellen Ärgernissen, die Mieter betreffend, auseinandersetzen? Und verfügen Sie über genügend Rücklagen für die Instandhaltung?
  3. Ihre Entscheidung für den Verkauf beinhaltet u. a. folgende Fragen: „Wie kann eine neue Immobilie finanziert werden, wenn unser Hab und Gut noch nicht an den Mann gebracht wurde?“ Oder andersherum: „Was geschieht, wenn heute das Haus verkauft wird, ohne dass wir eine neue Bleibe gefunden haben?“

Für Punkt 2 und 3 stehen des Weiteren z. B. die Ermittlung des aktuellen Marktwertes – unabdingbar für die gelungene Vermietung bzw. Veräußerung – sowie die Bereitstellung aller relevanten Unterlagen an und so weiter und so fort.

Über kurz oder lang muss eine Lösung her. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende für Sie zu finden. Rufen Sie uns einfach an.

1 Gedanke zu „Meine Immobilie im Alter: Wohnen mit Freude oder langsam eine Last?

  1. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich denke betreutes Wohnen kann eine gute Alternative sein. Sicher ist das aber eine ganz individuelle Sache die jeder selbst entscheiden muss.

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